Veränderungen im Betrieb erfolgreich gestalten

Eine Maschine in der Produktion ist schneller umgestellt als das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter entwickelt

Veränderung ist kein Selbstzweck sondern verfolgt sowohl harte wie auch weiche Ziele. Beide Zieleebenen gehören zusammen wie die beiden Seiten einer Münze oder die beiden Teile eines Eisberges. Harte Ziele sind messbare Ziele, wie

  • Verbesserung der Abläufe (Reduzierung Zeit)
  • Verbesserung der Qualität (Reklamationsquote, Ausschuss)
  • Erhöhung der Maschinenverfügbarkeit (O.E.E.)
  • Vermeidung von Verschwendungen (Euro)

Bei den weichen Zielen handelt es sich um Größen, die eher indirekt zu messen sind, wie beispielsweise:

  • Steigerung der Mitarbeiterverantwortung (Fehlzeiten)
  • Identifikation mit der Arbeit/ mit dem Betrieb (Mitarbeiterzufriedenheit)
  • Kundenorientierung (Kundenzufriedenheit)
  • bessere Zusammenarbeit (Anzahl Beschwerden)

Der Interventionsansatz richtet sich u.a. danach, welche Zeit der Entscheidungsträger für die erforderliche Veränderung einräumt. Kurzfristigste Lösungen brauchen Ansätze, die auf überzeugte Führungskräfte setzen. Bei einer Mittelfristigkeit sind task-force oder auch Projektgruppen hilfreich. Bei einer gewünschten Langfristigkeit steht der kontinuierliche Lernprozesse im Vordergrund, die alle Hierachien und Abteilungen einschließen.

Bei der Gestaltung des Interventionsansatzes (wie gehe ich mit wem vor, wen beteilige ich, wie kommuniziere ich, wie entscheide ich?) ist neben dem Ziel und der Zeit auch die Erfassung der Führungskultur, eine Einschätzung der Qualifikation/ Motivation der Mitarbeiter und Kenntnis über bisherige Veränderungsbemühungen erforderlich. Der Plan wird erarbeitet, abgestimmt und kommuniziert, damit die handelnen Akteure auch Vertrauen in die Zukunft entwickeln können.

orgaconsulting gmbh, Joseph- Haydn- Str. 27, 33604 Bielefeld; Tel. 0178 713 7790 oder 0521-9883913-0